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MOPO: 在汉堡的中国人统计数据
2008��08��13�� 06:21:57
Nicht erst seit den Olympischen Spielen interessieren sich die Hamburger für China. Handelsbeziehungen gibt es seit Ewigkeiten, viele Touristen aus Fernost kommen in die Hansestadt und Hamburger Schüler lernen Chinesisch. Wie viel China in Hamburg steckt - die MOPO stellt es Ihnen vor.
- Chinesen in Hamburg: In der Hansestadt leben 3690 Chinesen. An der Universität Hamburg studieren 270 chinesische Studenten.
½ Chinesische Wirtschaft: In Hamburg gibt es etwa 400 chinesische Firmen. Die größte ist die Reederei Cosco mit Sitz am Herrengraben (Neustadt) - das Unternehmen beschäftigt in Hamburg rund 180 Mitarbeiter. Im Hafen ist China Handelpartner Nummer eins. Jeder dritte Container, der dort umgeschlagen wird, hat sein Ziel oder seinen Ursprung in China. Außerdem gibt es etwa 150 China-Restaurants.
- Chinesische Freundschaft: Seit 1986 ist Hamburg die Partnerstadt von Shanghai. Vom 12. bis 27. September wird in Hamburg wieder das Fest "China Time" gefeiert.
- Chinesische Touristen: Im vergangenen Jahr gab es von chinesischen Besuchern knapp 30000 Übernachtungen in Hamburg - Platz 12. Tendenz: steigend. Im Jahr 2007 hoben am Flughafen in Fuhlsbüttel knapp 45000 Passagiere in Richtung China ab.
- Chinesisch in der Schule: An sechs Hamburger Schulen gibt es Chinesisch als Unterrichtsfach, zum Beispiel am Christianeum, an der Ida-Ehre-Gesamtschule und am Gymnasium Marienthal. Dort werden für einige Schüler ab Klasse 6 sogar Geographie und Geschichte auf Chinesisch unterrichtet.
- Chinesisch an der Uni: 199 Studenten sind an der Universität Hamburg derzeit in Sinologie eingeschrieben. Im Wintersemester beginnt der Studiengang "Wirtschaft und Kultur Chinas". Für die 40 Plätze gab es 187 Bewerber. Die Universität Hamburg und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften arbeiten außerdem eng mit chinesischen Einrichtungen zusammen.
- Tierische Einwanderer aus China: Im 20. Jahrhundert wurde die Wollhandkrabbe aus China eingeschleppt. In der Elbe hat der Krabbler sich vermehrt, er zerstört Netze und nimmt einheimischen Flusskrebsen Teile des Lebensraums weg. Aus China stammt auch der asiatische Marienkäfer, der bereits häufiger als der einheimische Siebenpunkt-Marienkäfer vorkommt. Gärnter lieben diesen Neuling - er vertilgt drei Mal so viele Läuse wie sein norddeutscher Bruder.
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